Geschichte | Von 1966 bis heute
Mit Bildern im Kopf von Freilichtmuseen in Schweden, Deutschland, Holland und der Vorstellung vom Ballenberg mitten in der Schweiz mit seinen idealen, natürlichen Geländekammern kam Ende 1966 eine verschworene kleine Gruppe von Leuten am Zürichsee zusammen und gründete die Ostschweizer Gesellschaft zur Förderung des Freilichtmuseums Ballenberg. Der Gründerpräsident Heiri Guggenbühl und seine Mitpioniere beabsichtigten, die Realisierung eines schweizerischen Freilichtmuseums tatkräftig zu unterstützen und die Idee in der Ostschweiz bekannt zu machen. Mit Diavorträgen wurde für das Projekt geworben, mit der Aktion Richterswilerhaus konnte ein handfester Anfang im Museumsgelände gemacht werden. Und bei der Eröffnung des Museums 1978 stand die OFG als wichtiger Partner der Stiftung und des VFB (Verein zur Förderung des Ballenbergs) im Kreis der Feiernden.
OFG heute | Die Ziele und Herausforderungen
Mit dem professionellen Betrieb des Freilichtmuseums und dessen weit fortgeschrittener Ausgestaltung hat sich die Zielsetzung der OFG gewandelt. Heute geht es kaum mehr darum, alte Haustypen aufzuspüren oder Details für die Renovation abzuklären. Mit den finanziellen Mitteln kann die OFG aber immer wieder kleinere Projekte finanzieren, welche im Budget des Ballenbergs nicht Platz hätten. Wie es von Anfang an zu erwarten war, fallen heute auch Renovations- und Unterhaltskosten an. Dabei kann sich das Museum auf die Solidarität der OFG zu den Ostschweizer Bauten verlassen!
Eine weitere Herausforderung ergibt sich auch aus der Tatsache, dass die Mitgliederzahl der ersten Generation von treuen Ballenberg-Freundinnen und Freunden schwindet und Anstrengungen nötig sind, die Freude am Freilichtmuseums an die nächsten Generationen weiterzugeben. Die Ostschweizer Tage 2008 oder die Aktion «Die Freude am Ballenberg weiterschenken!» sind solche Unternehmungen, mit denen die OFG verhindern will, dass das Museum in den uns zugeordneten Kantonen AI, AR, GL, GR, SG, SH, TG und ZH in Vergessenheit gerät.
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Statuten als PDF-Datei
Hier finden Sie alle wichtigen
Adressen aufgelistet